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Kleindiorama Duel 1971 |
Thomas unregistriert
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Duel 1971 mit Plymouth Valiant und 1956 Peterbilt 281 Tanker
Meinen ersten Beitrag möchte ich ganz im Zeichen der Maßgabe "Modelle nach Vorbildern" (von denen ich nicht allzuviele bieten kann) einstellen, zum Truck aus dem Film Duel von 1971
Der Kinostreifen „Duel“ fasznierte mich unwahrscheinlich und ich empfand den ersten Film des Regiesseurs Steven Speilberg als dessen besten Film, was nicht unbedingt Etwas damit zu tun hatte, dass ich als alter SF-Romanleser die Star Wars Filme als ziemlich affig und kitschig ansah. Der überaus spannende Film, der mit so wenig Einsatz an Schauspielern, Kulissen und Requisiten entstand, brachte genügend Nervenkitzel nach alter Alfred-Hitchcock-Tradition mit sich und blieb aufregend bis zur letzten Minute und das ohne lange Dialoge.

Dennis Weaver im Plymouth Valiant
“Duel” war die erste eigene Regiearbeit von Steven Spielberg im Jahr 1971. Die originale Fernsehfilmversion dauerte 74 Minuten und wurde 1971 im Osten von Californien gedreht. Die Produktion für den Fernsehsender ABC dauerte nur 13 Tage und durch den Erfolg des Films in der Fernsehausstrahlung Movie of the Week übernahmen Universal Pictures die Rechte und drehten an zwei weiteren Tagen weitere Szenen dazu um einen 90 Minuten Kinofilm für die Kinos in Europa zu produzieren.

Die Fahrzeuge des Films waren ein 1971 Plymouth Valiant, von dem es meines Wissens leider keinen Modellbausatz gibt und insgesamt vier Trucks, die in verschiedenen Szenen benutzt wurden. In der originalen TV-Fassung wurde lediglich ein einziger Truck, ein 1956 Peterbilt Model 281 verwendet, mit einem Caterpillar 1674 (270hp) Motor und einem 10-Gang Fuller RT-9510 Getriebe. In der finalen Szene des Films wurde tatsächlich der Truck und nicht etwa ein Modell, einen Abgrund hinuntergestürzt, sodaß für die spätere Kinofilm-Fassung drei weitere Trucks nachgebaut werden mußten. Truck Nummer 2 war ein 1960 Peterbilt 281 mit einem Cummins 262 Motor und einem Spicer-Getriebe. Der Truck wurde einige Jahre später, umlackiert und nochmals in einem, von Universal Pictures produzierten Musikvideo „She´s my machine“ von David Lee Roth (Van Halen) verwendet. 2003 hatte der alte Truck nochmals eine kleine Rolle in einem Biker-Movie „Torque“. 2004 wechselte das Fahrzeug von Universal zu zwei Fans von „Duel“ , die den Truck in den ursprünglichen Bauzustand von 1971 zurückbauten. Auf Truckshows ist dieses Fahrzeug noch Heute zu sehen. Das dritte Fahrzeug war ein 1964 Peterbilt 351, der in den Szenen an der Tankstelle, mit dem Schulbus und am Bahnübergang eingesetzt wurde. In einer weiteren Produktion der Universal Studios wurde der Truck geschrottet, während Truck Nr 4, der baugleich mit Nr. 3 war, nicht mehr zum Einsatz kam und über dessen Verbleib Nichts bekannt ist.
Die jetzt fotografierten Modelle wurden von mir bereits vor 15 Jahren gebaut und waren Anfang der 90´er auf der Modellbaushow in Frankfurt-Bornheim zu sehen.
Im Film wurde von Actor Dennis Weaver ein 1971 Plymouth Valiant gefahren, von dem es allerdings meines Wissens keinen Modellbausatz gab. So griff ich auf eine ähnliche Limousine, einen 1966 Chevrolet Nova aus meinem Fundus zurück, der ganz nach Bauplan zusammengebaut und mit VW Marsrot L80A lackiert wurde. In das Modell kam eine Fahrerfigur, die mit hellblauem Hemd, dunkelroter Krawatte, brauner Hose und dunklen Haaren dem Schauspieler nachempfunden wurde.

Der Umbau des Trucks sollte sich zwar etwas Aufwendiger gestalten und dem Filmtruck annähernd entgegen kommen, aber wie bereits bekannt, betrachte ich mein Hobby Plastikmodellbau als lockere und spaßige Freizeitbeschäftigung und da kam es mir so genau nicht drauf an und stressfrei zu Basteln macht mir mehr Spaß als auf den Millimeter. Zugegeben gab es seither weitere Modellbaufreunde, die bessere und vorbildgenauere Modelle des Duel-Trucks angefertigt haben. Nun - - - ein Jeder nach seiner Facon !

Zur Darstellung des 60´er Peterbilts wurde der Peterbilt 359 von AMT/Ertl herangezogen. Das Chassis wurde nach Bauplan zusammengesetzt, wer den Duel-Truck demnächst bauen möchte sollte dann die Wheelbase verkürzen, da in der ersten TV-Version ein Shortbase verwendet wurde. Am Fahrgestell wurden Dieseltanks aus der Grabbelkiste anstatt der größeren Chromtanks aus dem Kit angebracht. Die frühen 60´er Jahre Modelle der Peterbilt Conventionals hatten schmälere Motorhauben, als der AMT 359, der einem Bauzustand Mitte der 70´er Jahre entsprach, sodaß die Haube entsprechend zugeschnitten werden musste. Dadurch mussten an beiden Seiten der Haube passende Streifen zu den Kotflügeln eingepasst werden. Der verchromte Kühlergrill des 359 wanderte in die Grabbelkiste und wurde durch einen Eigenbau-Kühler ersetzt. Ebenso wie die Frontstoßstange, die mit Profilen neu gebaut wurde.


Im Film trägt der Truck darauf insgesamt 6 Kennzeichen oben auf der Stoßstange, welche kann man im Film nicht erkennen, aber ein Blaues und ein Gelbes schienen dabei zu sein. Die Kennzeichen für Californien waren in den 70´ern Blau und das gelbe Kennzeichen hätte von New Mexico oder Utah stammen können. Die weiteren Kennzeichen wählte ich für die umliegenden Staaten. Wie der Filmtruck auch erhielt das Modell nur ein einziges Air-Horn und zwei Positionslampen auf dem Dach der Fahrerkabine. Die relativ kurze Pipe im Old Style Stack wurde nach Muster auf der rechten Seite montiert und ebenfalls wie das Filmfahrzeug erhielt das Modell einen Klimakasten an der Kabinenrückwand.


Der Trailer entstand aus dem Bausatz des Tanktrailers von IMC und wurde mit Profilen, Sheetplatten und viel Spachtelmasse auf die annähernde Form des Filmtrailers gebracht. Die geneigte Schräge am Heck des Filmtrailers schenkte mir meine Abneigung gegen Schleifen und Spachteln, denn wie immer kam es mir nicht so genau darauf an. Millimetergenau, absolut authentisch und 100% vorbildgetreu sind Punkte, die anderen Modellbaufreunden belassen werden und in meinem Arbeitsstil eher nicht vorkommen.

Truck und Trailer wurden mit brauner matter Acrylfarbe lackiert, was für die Alterungsarbeiten und das Drybrushing Einiges an Erleichterung brachte. In unterschiedlichen Braun- , Sand- und Ockertönungen wurde mit dem Pinsel gedrybrusht, im bewährten Verfahren von Dunkel nach Hell um das Fahrzeug staubig wie im Film aussehen zu lassen. Erstaunlicherweise verfügte auch der Filmtruck nicht über eine Sonnenblende und Antennen.
Fazit:
Movie Cars im Modell nachzubauen hat einen gewissen Charme und beim intensiven Betrachten des kleinen Dioramas denkt man sogleich an die spannenden Momente des Films. Bei der nächsten Fahrt auf der Autobahn schleicht sich dann schnell ein merkwürdiges Gefühl ein, wenn ein Truck etwas dichter auffährt ....


Trucks mit Charakter eben ....
.... wo auch immer Modelle gebaut werden
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05.11.2008 01:53 |
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Florian44/1 unregistriert
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Hallo Thomas,
WoW Super gut rübergebracht
Klasse in Szene gesetzt kann ich nur sagen,einer meiner Lieblingsfilme.
Oh man da hätte ich jetzt so richtig Lust drauf den zu schauen,hoffentlich wird der mal wieder bald ausgestrahlt.
Gruß
Holger
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05.11.2008 07:44 |
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SKYNYRD

Dabei seit: 15.06.2008
Beiträge: 431
Herkunft: NRW
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Hy Scout,dein dio finde ich cool.Leider kommt der movie sooo selten im tv...
Du hast den nicht zufällig im schrank??? Grüsse,werner.
__________________ Trucks 4 Ever!
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05.11.2008 16:44 |
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