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Zum Ende der Seite springen Hayer Clipper 100P
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Thomas
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©by Thomas F. Lutz

Die Hayes Clipper wurden vom Hersteller zunächst mit eigenem Design der Kabine produziert. Motoren, Getriebe, Aggregate und Achsen wurden, wie bei anderen Herstellern auch, zugekauft von Detroit Diesel, Cummins, Caterpillar, Fuller, Ranger, Hendrickson, Holland, Donaldson usw. Nach der Übernahme durch Mack erhielt der Clipper Cabover Kabinen der Mack F-Serie und in den letzten beiden Jahren Kabinen des Kenworth K-Modells oder des Peterbilt 352. Hauptunterscheidungsmerkmale waren der Hayes-typische Kühlergrill mit vier oder fünf Querstreben, dem Hayes Logo und anderen Stoßstangen. Nach unbestätigten Angaben sollen die Hayes Cabover jeweils einige Centimeter niedriger gewesen sein.


AMT Bausatz Peterbilt 352

Von allen hinlänglich bekannten Bausatzherstellern wie AMT, Ertl Revell oder Italeri war mir kein Hayes Bausatz bekannt. Ein Resinkit zum Bau eines HDX Conventional wurde zwar von einem Kleinserienhersteller angeboten, aber Construction Tractors waren noch nie mein Ding. Dabei wäre es doch so einfach gewesen !

Der Peterbilt 352 Cabover, wurde von AMT/Ertl in einigen Auflagen herausgebracht und zwar als T502 (1970), T551 (1977), 5006 (1979), 6102 (1982), 6116 (1980), 6646 u. 6648 (1983), und letztmalig vor einigen Jahren. Die Bauform des 352 paßt genau in den fraglichen Zeitabschnitt, in dem Hayes noch Trucks baute. Zudem gibt es einige Vorbildphotos im Internet und der Literatur. Da, wie bereits erwähnt, Hayes ebenso die Technik unter dem Blechkleid zukaufte und sich auf die Montage verließ, waren keine großartigen Änderungen am AMT-Peterbilt vorzunehmen.



Jeder Truck eines Owner Operators konnte sowieso ganz verschieden zusammengestellt sein. Mein Hayes Clipper entstand aus dem AMT Kit und wurde bis auf einige Feinheiten direkt aus dem Karton gebaut. Die Bauanleitung des Kits besteht aus drei großen Faltblättern. Auf Sheet 3 sind alle Bauteile mit Teilekennzeichnungsnummern abgebildet, sodaß man sofort vergleichen kann. ob der Kit komplett ist. Beim Verkleben der Felgenringe auf die Hauptfelgen sind unbedingt die Klebeflächen von der Chromschicht zu befreien, da sonst der Polystyrol-Kleber keine Haftverbindung herstellen kann.



Die Reifen werden zur besseren Stabilität von innen mit Schaumstoffstreifen gefüttert und auf die Felgenbetten sind Streifen doppelseitiges Klebeband aufgebracht, was die Reifen optimal fixiert und ein späteres Verrutschen verhindert. Bis zur Baustufe 12 wird das Fahrgestell montiert, die Reifen jedoch noch nicht aufgesteckt. Die Auflage (Teil 111) und den Schalthebel (Teil 129) habe ich nicht am Chassis angebracht, sondern im Kabinenboden montiert.



Die serienmäßigen Mudflaps finden ihren Weg in die runde Ablage und werden später bei der Endmontage durch scratchgebaute Teile aus echtem Gummi ersetzt. Nachdem das komplette Chassis grundiert und lackiert war, wurden die bemalten Tanks angebaut, die eigentlich für einen Long Distance Truck, trotz 378 Litern Diesel darin, etwas zu klein geraten sind. Diverse Anbauteile am Fahrgestell wurden farblich abgesetzt, wie die Blattfedern, die Kardanwelle, Getriebe, Ölwanne und die Hinterachsen.



Die mittelalterliche Lagerstatt (Teil 105) wurde mit einer Bettdecke aus Papier ausstaffiert und das restliche Interieur mit matten Acrylfarben bemalt. Das Lenkrad (Teil 26) wurde mit Hilfe eines Überzugs aus Testors „Leder“ zum exklusiven Lederlenkrad. Das Fahrgestell wurde Hellgrau und der Truck sollte in einem typischen zweifarbigen Farbschema erglänzen. Nach der Grundierung mit grauer Holts Autogrundierung wurde der obere Teil der Kabine mit Mercedes 737 Classicweiß lackiert und nach dem Abkleben unten mit Blau die zweite Farbe aufgebracht.



Als Trennlinie wurde danach ein 0,4mm schwarzer Decalstreifen eingesetzt. Die blaue 24 an den Seiten stammt vom Decalbogen des AMT Peterbilt Wreckers, die schwarze 24 auf der Vorderwand besteht aus Abreibebuchstaben. Das Türdecal „Hoffman Transport“ wurde vom Decalbogen des Revell Büssing zusammengebastelt und bei einer nachträglichen Recherche im Internet fand sich diese Spedition sogar, allerdings nicht wie auf meinem Modell in Morganton NC. Die beiden Pipes erhielten an der Außenseite noch Schutzgitter und die dünnen Stacks wurden gegen 45cut-Stacks aus Aluröhrchen ausgetauscht. Der eigentliche Umbau des Peterbilt zu einem Hayes gestaltete sich relativ einfach. Der Hayes Kühlergrill hat die gleichen Außeneinfassungen wie der von Peterbilt, unterscheidet sich jedoch durch die vier horizontalen Chromstreben und das Hayes-Logo an der zweiten Strebe



Im Kit Nr. 6646 des Renntrucks „Turnpiker Pete“ fand sich der passende
Kühlergrill zum Umbau. Die vertikalen Streben dieses Kühlergrills wurden mit einem scharfen Cutter abgetrennt, vier Stück davon gekürzt und mittels Cyanacrylatkleber in die Umrahmung wieder eingesetzt. Die zweite Strebe von oben wurde mittig mit Schwarz bemalt und darauf das Hayes H aufgeklebt. Von der Rückseit wurde der Kühlergrill mit einem feinen Gitternetz, geschnitten aus einem alten Führerschein-Etui, blickdicht abgeschlossen. Zum großen H-Logo enthielt das Ätzteileset noch die beiden „Clipper“ Schriftzüge für die Seitenbeschriftung über dem Radkasten. Bei der Endmontage wurden noch neue Big Mamas aus Lichtwellenleitern, die schwarz bemalt wurden, auf die West Coast Spiegel montiert und der Hayes erhielt nicht die typische Peterbilt Stoßstange, sondern einen front bumper aus dem AMT-Kit des Chevy Bison. Weiße Felgen vorne und hinten, ein beweglich gestaltetes Fifth Wheel und Scheibenwischer aus echtem Gummi rundeten die Arbeiten ab und zeigen einmal mehr, daß mit Idee und ganz wenig Aufwand auch mal ein anderes Modell in die Vitrine kommt als immer nur Kenworth, Peterbilt, Mack und Co.

Es müssen nicht immer teure Resinkabinen und aufwendige Umbauten herhalten um alternative Modelltrucks zu bauen, ein bißchen Hinschauen und ein paar kleine Tricks bringen ähnlich gute (befriedigende) Ergebnisse. Dem Diamond Reo Royale und dem hier gezeigten Hayes Clipper werden noch Einige folgen ....


Trucks mit Charakter eben ....
wo auch immer Modelle gebaut werden

all images and story © by Thomas F. Lutz
16.02.2010 15:54  

Thomas
unregistriert
RE: Hayer Clipper 100P Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Modell wird z.Zt. gerade noch nachbearbeitet bei den Scheibengummis .....

und meines Wissens ist es bei den, im www veröffentlichten Trucks in Germany, ein Unikat - der einzige Hayes Clipper 100P (P für Peterbilt Cabine) Cabover in Foren
16.02.2010 15:58  

Fichtenflitzer


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Hallo Thomas,

mal was anderes.Gefällt mir gut der Hayes.Die Trucks aus der Zeit gefallen mir.

Auch die Amis haben schöne Oldies.Es ist nur schade das es die Firma Hayes nicht mehr gibt.

Grüsse, Stefan Augenzwinkern
16.02.2010 16:26 Fichtenflitzer ist offline E-Mail an Fichtenflitzer senden Beiträge von Fichtenflitzer suchen

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